2025 war geprägt von Struktur, Aufträgen und viel Verantwortung – aber wenig Platz für die sprudelnde, bunte, wilde Kreativität, die mich eigentlich ausmacht. Ich habe gemerkt: So sehr ich mein Business liebe – ich vermisse das Schreiben, das Träumen, das Erschaffen. Und ich vermisse das bunte Leben. Also habe ich mir für 2026 etwas vorgenommen: Ich nehme das Steuer wieder selbst in die Hand. Ich will nicht mehr warten, bis irgendwann der richtige Moment kommt. Ich erschaffe ihn. Jeden Tag. Für mein Schreiben, für meine Jahresplanung – und für kleine Abenteuer, die das Leben zum Glitzern bringen.
Volle Kreativität voraus: Wie ich das 2026 mit Leben füllen werde
Dieses Motto bedeutet für mich 3 Dinge:
1. Ich finde wieder zu meinem Autorinnen-Ich
2025 hatte ich den Aufbau meines Lektoratsbusiness und meiner Selbstständigkeit voll im Fokus. Da blieb wenig Zeit für mein eigenes Schreiben. Erst fand ich das gar nicht so schlimm, bin ich doch nach der Veröffentlichung meines Romans „Leuchtturm der vergessenen Wünsche“ im Mai 2024 in ein ziemliches Schreib-Energie-Loch gefallen. Davon musste ich mich erst mal erholen. Da kam es mir ganz recht, das Lektorieren in den Fokus zu nehmen und mich auf die Projekte meiner Autor:innen zu stürzen.
Trotzdem habe ich mich ständig gefragt: Was bin ich eigentlich, Autorin oder Lektorin? Beides gleichzeitig, geht das? Ich hatte das Gefühl, ich müsste mich für eine Seite entscheiden. Aber für welche bloß? Ich liebe es zu schreiben, aber genauso liebe ich es, andere dabei zu unterstützen, ihren Buchtraum zu verwirklichen. Ganz schön viel Druck! Ich brauchte eine Auszeit von dem vielen Denken und den Rufen von außen, schnell das nächste Buch hinterherzuschieben. Also hab ich mich in mein Lektoratsbusiness vertieft und war 2025 das erste Mal seit Gründung von Storyshake (Sommer 2023) komplett ausgebucht.
Das war natürlich mega, aber ich habe das Schreiben vermisst. Ich vermisse mein #projektwinter, das schon lange fertig geplottet und mit 150 geschriebenen Seiten in der Schublade vor sich hindümpelt und darauf wartet, wachgeküsst zu werden. Mein nächster Roman! Ich vermisse es, kreativ zu sein, Welten zu erschaffen und Figuren zum Leben zu erwecken. Ich möchte wieder ein neues Buch in den Händen halten, das in meinem Kopf entstanden ist. Und wieder genauso stolz sein, wie bei meiner ersten Veröffentlichung. (Über mein Debüt habe ich diesen Gastartikel für die Romanschule geschrieben)
Aber die Zeit dafür fällt komischerweise nicht vom Himmel und ich wache nicht eines Tages morgens auf und denke: Wow, heute stimmt alles. Heute werde ich schreiben. Nein! Stattdessen darf ich das Zepter in die Hand nehmen und meine Tage so gestalten, dass es passiert. Nur ich kann das tun, niemand sonst. Und weil ich die Dinge, die mir wichtig sind, nicht länger aufschieben möchte, werde ich 2026 wieder den Rahmen für mein eigenes Schreiben schaffen.
Tatsächlich habe ich damit schon begonnen: Die erste Stunde eines jeden Arbeitstages gehört meinem Roman. Bevor ich ins Coaching gehe, E-Mails beantworte oder das Manuskript einer Autorin oder eines Autors öffne, arbeite ich an meinem eigenen Buch weiter. Diese Stunde steht dick und fett in meinem Kalender und ist für Buchungen und andere Termine geblockt. Das fühlt sich gut an! Volle Kreativität voraus, so fängt nun jeder Wochentag bei mir an.
2. Kreative Dynamik für meine Jahresplanung im Business
2025 war das erste Jahr seit meiner Selbstständigkeit als Lektorin, in dem ich voll ausgebucht war. (Wenn du mehr darüber wissen möchtest, dann lies hier) So ausgebucht, dass ich einige Aufträge ablehnen musste. Der Rest war ziemlich auf Kante genäht. Vor allem zum Jahreswechsel konnte ich nicht so viel Urlaub machen, wie ich eigentlich geplant hatte. Dabei sind Auszeiten so wichtig!
Das darf 2026 bitte dynamischer werden: mehr Puffer, mehr Spielraum, mehr kreatives Platzieren von Aufträgen. Sodass es zu mir und meiner eigenen kreativen Dynamik passt. Zu meinem eigenen kreativen Leben. Und zu den Erfordernissen meines vollgepackten Alltags mit pflegebedürftigen Eltern in 500 Kilometern Entfernung und einem Pubertier in der achten Klasse. Nicht meine Jahresplanung soll mich im Griff haben, sondern ich möchte SIE im Griff haben. Ohne ins Trudeln zu geraten, ohne meinen Spielraum zu verlieren. Vielleicht werde ich Projekte auch noch sorgfältiger auswählen, auch mal Nein sagen, wenn es sein muss.
3. Mehr kreativer Ausgleich – mehr buntes Leben
Das Jahr 2026 hat genau nach meinem Geschmack angefangen: Mit guten Freunden waren wir gleich am ersten Januarwochenende zu einem Kurztrip in Köln und haben das Musical „Moulin Rouge“ angeschaut. Ein Feuerwerk an Kreativität! Bunte Kostüme, Tanz, schnelle Wechsel im Bühnenbild und ein Saal, der ganz in Rot getaucht ist. Wir gehen durch die Tür „Parkett rechts“ und ich tauche ein in eine schillernde Welt aus einem vergangenen Jahrhundert. Rechts über den Plätzen thront ein überdimensionaler Elefant, links bewegt sich leise die Moulin-Rouge-Windmühle. Die knapp drei Stunden sind für mich die Alltagsflucht schlechthin, kreativer Ausgleich, buntes Leben. Zur Musik und den kristallklaren Stimmen der Darsteller schalte ich ab und lade meine Batterien wieder auf. Von 2026 wünsche ich mir genau das: rot-glitzernde Auszeitstunden, die meine Energiespeicher füllen und mich glücklich machen.
Im Auto auf der Rückfahrt philosophieren wir darüber: Solche Kurztrips sollte man viiiel öfter machen. Warum nicht eine Landkarte nehmen und mit dem Zirkel um Offenburg einen Drei-Stunden-Radius ziehen? Und dann schauen welche Städte oder Sehenswürdigkeiten sich das verbergen. Vorhang auf für mehr buntes Leben! Selbst Paris ist von uns aus eigentlich einen Katzensprung entfernt: Mit dem TGV gerade mal 2,5 Stunden.
In diesem Jahr möchte ich mehr Aktivitäten, mehr Konzerte, mehr Kurztrips und mehr aktive Quality-Time mit Freunden und der Familie. Mehr Kino, mehr Theater, mehr Musical, mehr Museumsbesuche, mehr Bogenschießen, mehr Schlagerpartys, mehr Stadtbesichtigungen, mehr Events haben. Mehr gemeinsame Erlebnisse mit Lieblingsmenschen, mehr Erinnerungen sammeln, mehr Abenteuer erleben. Ich weiß aber auch, dass ich die Dinge dafür selbst in die Hand nehmen darf. Es ist wie beim Schreiben: Wenn man will, dass es passiert, bringt es nichts, auf den passenden Zeitpunkt zu warten.
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Book, book, hurra! Das ist mein Motto als zertifizierte Lektorin, Schreibcoach und Romanautorin. Ich bin davon überzeugt, dass gute Bücher die Welt ein Stückchen besser machen. Deshalb kann es nicht genug davon geben! Seit 2021 helfe ich Autor:innen mit Empathie und Leichtigkeit dabei, Romane zu schreiben, die berühren, mitreißen und im Gedächtnis bleiben. Denn ich möchte, dass noch mehr tolle Geschichten den Weg hinaus aus den Schubladen zu den Menschen finden, glücklich machen und den Alltag vergessen lassen. Wenn ich nicht lektoriere oder coache, schreibe ich selbst Romane und Kurzgeschichten, die von Familienbanden und Freundschaften erzählen, die Geheimnisse und Lügen entlarven und wo Liebe alles verändern kann.
Meine Romane & Kurzgeschichten findest du hier.
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