Ich stehe im Schatten der Offenburger Stadtmauer und kralle die Hände um mein frisch gedrucktes Buch. Mein erster Roman. Ich starre auf den Eingang der Buchhandlung gegenüber. Was jetzt? Wegrennen oder verstecken? Hoffnungslosigkeit macht sich in mir breit. Ich kann doch da nicht einfach reingehen und meine Geschichte vorstellen! Oder doch?
Vielleicht kennst du dieses Gefühl, wenn du an deinen Traum vom Buch denkst. An ein irgendwie kilometergroßes Hindernis, das sich dir in den Weg stellt. Und du weißt, du musst es bezwingen, sonst wird dein Traum nie Wirklichkeit. Hinter jedem Buch, das in die Welt geht, steckt mindestens einer dieser Momente, in dem man gezittert und gezweifelt hat und am liebsten alles abgeblasen hätte – und sich dann trotzdem getraut hat. Sie sind nicht immer groß, voller Action oder besonders dramatisch, sie können auch leise sein. Aber alle haben eines gemeinsam: Wir wachsen und entwickeln uns weiter.
Ob beim Schreiben des ersten Kapitels, dem Absenden des Manuskripts an die Lektorin, beim Klick auf „Veröffentlichen“, der ersten Lesung oder beim Präsentieren in der Buchhandlung. Das alles formt uns als Schreibende und macht uns stark. Über meine mutigsten Momente als Autorin werde ich nächste Woche hier auf dem Blog schreiben. Denn heute starte ich meine erste Blogparade – und das Thema lautet:
Das waren meine mutigsten Momente als Autor:in.
Und ich möchte dich einladen, mitzumachen. Weil ich deine ganz persönliche Mut-Geschichte rund ums Schreiben, Veröffentlichen und Autor:innen-Leben lesen möchte. Egal, wie laut oder leise dieser Moment war. Egal, was du schreibst. Damit du richtig stolz auf dich bist - und damit andere auch mutig werden und ihre Träume verfolgen. Denn die Welt braucht mehr gute Geschichten!
Was ist eine Blogparade?
Eine Blogparade ist so etwas wie ein kollektives Schreib-Abenteuer im Netz. Ein Blogger setzt ein Thema – und alle anderen Blogger, die etwas dazu beitragen möchten, können dieses Thema gerne aufgreifen und einen Blogartikel darüber schreiben. Das Schöne: Jede:r bringt eine ganz eigene Perspektive mit. Am Ende entsteht ein buntes Mosaik aus echten Geschichten.
Das Thema meiner Blogparade lautet: Das waren meine mutigsten Momente als Autor:in.
Du schreibst deinen Blogartikel auf deiner eigenen Website und verlinkst in deiner Einleitung diesen Blogartikel hier, den du jetzt gerade liest. Sobald dein Beitrag online ist, hinterlässt du hier unten im Kommentarbereich unter meinem Blogartikel einen kurzen Kommentar mit dem Link zu deinem Artikel. Das Ergebnis: Du schreibst einen tollen Blogartikel, den deine Leser:innen gerne lesen werden. Bei einer Blogparade bekommen alle Teilnehmer mehr Sichtbarkeit. Das heißt für dich: Neue Menschen klicken auf deinen Blog und erfahren, wer du bist und was du anbietest. Und du siehst, was andere schreiben und wie sie das Thema dieser Blogparade erleben.
Die Blogparade ist befristet: Du kannst bis Sonntag, 2. August 2026 mitmachen.
So nimmst du an dieser Blogparade teil:
- Schreibe einen Blogartikel über deine mutigsten Momente als Autor:in. Noch keinen Blog? Kein Problem – du kannst deinen Beitrag gerne direkt hier unten in den Kommentaren hinterlassen.
- Verlinke meine Blogparade – also genau diesen Artikel, den du gerade liest – in deiner Einleitung oder in deinem Fazit.
- Sobald dein Artikel veröffentlicht ist: Kommentiere hier unten mit einem kurzen Text und dem Link zu deinem Beitrag. Nur so kann ich ihn finden!
Die Blogparade endet am 2. August 2026. Bis dahin kannst du deinen Beitrag zu meiner Blogparade hier im Kommentarbereich hinterlassen. Hier geht es zu meinem eigenen Artikel.
Leitfragen zu meiner Blogparade
Du weißt noch nicht genau, wo du anfangen sollst? Hier sind ein paar Impulse, an denen du dich - wenn du möchtest - orientieren kannst.
- Welche Momente waren deine mutigsten als Autor:in – und warum genau diese?
- Was hast du in diesen Situationen gefühlt? Aufregung, Angst, Stolz – oder alles auf einmal?
- Was (oder wer) hat dir den Mut gegeben, diesen Schritt zu gehen?
- War es ein einzelner Moment – oder ein langer innerer Prozess, bevor du dich getraut hast?
- Wie haben sich deine mutigen Schritte auf dich, dein Buch oder deinen Weg als Autor:in ausgewirkt?
- Wärst du heute noch mal genauso mutig – oder würdest du etwas anders machen?
Ich freue mich riesig auf deine ganz persönliche Mut-Geschichte! 🧡

Book, book, hurra! Das ist mein Motto als zertifizierte Lektorin, Schreibcoach und Romanautorin. Ich bin davon überzeugt, dass gute Bücher die Welt ein Stückchen besser machen. Deshalb kann es nicht genug davon geben! Seit 2021 helfe ich Autor:innen mit Empathie und Leichtigkeit dabei, Romane zu schreiben, die berühren, mitreißen und im Gedächtnis bleiben. Denn ich möchte, dass noch mehr tolle Geschichten den Weg hinaus aus den Schubladen zu den Menschen finden, glücklich machen und den Alltag vergessen lassen. Wenn ich nicht lektoriere oder coache, schreibe ich selbst Romane und Kurzgeschichten, die von Familienbanden und Freundschaften erzählen, die Geheimnisse und Lügen entlarven und wo Liebe alles verändern kann.
Meine Romane & Kurzgeschichten findest du hier.
Mehr über mich erfährst du hier
Bisher konzentriere ich mich darauf, Fachbücher zu „Didaktische Reduktion“ zu schreiben.
Beim dritten Buch, dem „Mini-Handbuch didaktische Reduktion“ (Beltz 2022), öffnete ich früh den Schreibprozess und holte Feedback aus meinem Netzwerk.
Darüber … und was ich künftig anders tun würde, schreibe ich in diesem Beitrag bei Education Minds:
https://education-minds.com/blog/88-als-ich-mein-buch-aus-der-hand-gab-ueber-den-mut-ein-fachbuch-nicht-allein-zu-schreiben/
Lieber Yvo, ganz lieben Dank für deinen Kommentar und deine Mut-Geschichte! Sehr spannend, wie du den Prozess der Entstehung deines Sachbuchs beschreibst. Die Idee, deine Community einzubeziehen, klingt toll! Viel Erfolg mit deinen Projekten
Liebe Christine,
schon, als du dein Thema herausgegeben hast, fiel mir sofort ein Moment ein, der mich all meinen Mut gekostet hat. Hier schreibe ich darüber als Beitrag zu deiner Blogparade: https://susanneburzel.de/mutigster-moment-als-autorin/
Alles liebe,
Susanne